Feuerwehr übt den Alarmfall in einer Großübung

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Industriehalle  brennt, mehrere Arbeiter stürzen bei Dacharbeiten ab

Mit dieser Alarmmeldung wurde die Feuerwehr der Stadt Königsbrunn am 08.11.13 gegen 19 Uhr zur Firma Pero in die Königsbrunner Hunnenstr. alarmiert.

Glücklicherweise handelte es sich hierbei lediglich um eine groß angelegte, sogenannte unangekündigte Alarmübung für die Feuerwehrleute aus Königsbrunn.

Durch die reguläre Alarmierung über die zahlreichen Funkmeldeempfänger, die fast jeder ehrenamtliche Feuerwehrdienstleistende ständig bei sich trägt und die drei ortsfesten Sirenen im Stadtgebiet Königsbrunn wurden die Feuerwehrmänner und
-frauen zum Übungseinsatz gerufen.

Beim Eintreffen des Löschzuges der Feuerwehr am Einsatzort in der Hunnenstr. wurde dieser bereits von der Übungsleitung, die Kreisbrandinspektor Günter Litzel zusammen mit einigen Mitarbeitern der Firma Pero inne hatte, empfangen.

Nach einer umfassenden Erkundung vor Ort wurde die Einsatzlage, nach der mehrere Arbeiter vom Dach der Industriehalle aufgrund eines Teerkesselbrandes mit anschließender Gasexplosion in die Halle abstürzten, festgestellt. Im Inneren der Lagerhalle war ebenfalls ein größerer Brand entstanden.

Das Brandereignis wurde hier mit einem Nebelgerät und mehreren Feuerattrappen dargestellt. Als verletzte Personen wurden spezielle lebensechte Übungspuppen im Übungsobjekt verteilt.

Die Übungslage wurde dann mit den über 50 Feuerwehrdienstleistenden und ihren 6 Einsatzfahrzeugen über zwei getrennte Einsatzabschnitte angegangen.

Es mussten dabei 11 Feuerwehrdienstleistende mit Atemschutzgeräten in das Innere der Halle sowie auf das Dach teilweise über die Drehleiter vorgehen. Die Halle wurde gleichzeitig mit mehreren Lüftungsgeräten belüftet und auch mit Wärmbildkameras nach Personen und dem Brandherd abgesucht.

Mit vier Löschrohren und dem Korbrohr der Drehleiter wurde der Brand teilweise mit Löschschaum bekämpft, sodass nach kurzer Zeit durch den Einsatzleiter Rainer Schmid bereits „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden konnte.

Feuerwehrkommandant Rainer Schmid sowie der 2. Kommandant Thorsten Hahn als 2. Abschnittsleiter zeigten sich während der Übung sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Feuerwehrmänner und –frauen.

„Es ist sehr wichtig für eine Feuerwehr eine solche  Alarmübung ohne jegliche Vorinformationen in regelmäßigen Abständen durchzuführen“, sagte Kommandant Rainer Schmid im Anschluss an die Übung.

Auch der anwesende Kreisbrandinspektor und Übungsleiter Günter Litzel zeigte sich sehr zufrieden mit der gezeigten Leistungen der ehrenamtlichen Kameraden aus Königsbrunn.

In diesem Zuge bedankt sich die Feuerwehr auch bei der Firma Pero, Königsbrunn für die Unterstützung.

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