Historische Fahrzeuge

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Fahrzeuge 1973Die Geschichte der Königsbrunner Feuerwehrfahrzeuge beginnt 1918 mit der ersten fahrbaren Spritze, 1959 wird das erste richtige Feuerwehr"fahrzeug" in Dienst gestellt. Bis heute wurde unser Fuhrpark ständig den Erfordernissen angepasst und schrittweise modernisiert.
Heute können wir auf eine sehr moderne Flotte von Fahrzeuge zurückgreifen und sind für jeden Einsatz bestens gerüstet.

  

 

Historische Fahrzeuge der Feuerwehr Königsbrunn

 


1999-2012: Mehrzweckfahrzeug MZF

Königsbrunn 11/1

Fahrzeugtyp Mehrzweckfahrzeug MZF
Funkrufname Florian Königsbrunn 11/1
Fahrgestell Mercedes Sprinter 312
Leistung: 122 PS
Gesamtgewicht: 3500 kg
Baujahr: 1999
Aufbau Eigenausbau
Besatzung bis 8 Mann
Einsatzzeit 1999 - 2012

 

Besonderheiten:

DIN Beladung Mehrzweckfahrzeug, Funkausrüstung mit 4 fest eingebauten Funkgeräten zum Aufbau einer Einsatzleitung oder Atemschutzüberwachung (2x 2-Meter-Funk und 2x 4-Meter-Funk)

 

MZF HeckbeladungMZF Mannschaftsraum

 

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1992-2007: Einsatzleitwagen ELW

Königsbrunn 10/1

Fahrzeugtyp Einsatzleitwagen ELW
Funkrufname Florian Königsbrunn 10/1
Fahrgestell Opel Omega Caravan
Leistung: 115 PS
Gesamtgewicht: 1900 kg
Baujahr: 1992
Aufbau Eigenausbau
Besatzung bis 5 Mann
Einsatzzeit 1992 - 2007

 

Besonderheiten:

Material für kleine technische Hilfeleistungen (z.B. Türöffnungen)

 

ELW Beladung

 

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1988-1999: Mehrzweckfahrzeug MZF

Königsbrunn 11/2

Fahrzeugtyp Mehrzweckfahrzeug MZF
Funkrufname Florian Königsbrunn 11/2
Fahrgestell Volkswagen T2
Leistung: 70 PS
Gesamtgewicht: 2305 kg
Baujahr: 1976
Aufbau Eigenausbau
Besatzung bis 5 Mann
Einsatzzeit 1988 - 1999

 

Besonderheiten:

Dieses Fahrzeug wurde in Eigenleistung zum Vorausrüstwagen umgebaut. Der eingebaute Rettungsspreizer wird dadurch schneller als von einem Großfahrzeug an die Unfallstelle gebracht (klein und wendig), um eingeklemmte Personen zu befreien. Daraufhin wurde er von der Mannschaft "Scherenbus" genannt.

Anekdoten:

Bevor es in den Dienst der Feuerwehr kam, diente es als Begleitfahrzeug für Franz Josef Strauß. Ob der Dachträger auf dem Fahrzeug ihm als Rednerbühne diente ist nicht bekannt, später wurde es zur Videoüberwachung durch die Polizei genützt.

Im Einsatz musste das Hydraulikaggregat bereits bei der Abfahrt am Feuerwehrhaus angeworfen werden, damit es am Einsatzort einsatzbereit war.

 

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1983-2008: Löschgruppenfahrzeug LF 16/12

Königsbrunn 40/2

Fahrzeugtyp Löschgruppenfahrzeug LF 16/12
Funkrufname Florian Königsbrunn 40/2
Fahrgestell Mercedes Benz 1019 AF
Leistung: 190 PS
Gesamtgewicht: 12 t
Baujahr: 1983
Aufbau Bachert
Besatzung bis 9 Mann (Gruppe)
Einsatzzeit 1983 - 2008

 

Besonderheiten: Bevor die im Heck eingebaute Pumpe bedient werden konnte, musste die Schlauchhaspel mit 120m B-Schläuchen von zwei Männern abgenommen werden.
Anekdoten: Aufgrund des charakteristischen Fahrgeräusches wurde dieses Fahrzeug von der Mannschaft auch "Tonnenauto" genannt.

 

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1980-2005: Mehrzweckfahrzeug MZF

Königsbrunn 11/3

Fahrzeugtyp Mehrzweckfahrzeug MZF
Funkrufname Florian Königsbrunn 11/3
Fahrgestell Volkswagen T3
Leistung: 70 PS
Gesamtgewicht: 2360 kg
Baujahr: 1980
Aufbau Eigenausbau
Besatzung bis 8 Mann
Einsatzzeit 1980 - 2005

 

Anekdoten:

Durch eine dermaßen gute Innenraumabdichtung konnte die hintere Schiebetüre nur geschlossen werden, wenn ein Fenster oder eine Türe geöffnet war. Andernfalls blieb es beim Versuch.

 

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1979-2008: Rüstwagen RW 2

Königsbrunn 61/1

Fahrzeugtyp Rüstwagen RW 2
Funkrufname Florian Königsbrunn 61/1
Fahrgestell Mercedes Benz 1017 AF
Leistung: 170 PS
Gesamtgewicht: 12 t
Baujahr: 1979
Aufbau Bachert
Besatzung bis 3 Mann (Trupp)
Einsatzzeit 1979 - 2008

 

Besonderheiten: Auf dem Dach des Rüstwagens war ein Schlauchboot zur Wasserrettung untergebracht. Später wurde dieses Boot durch unser Mehrzweckboot "Erna" ersetzt.
Die restliche Beladung entspricht der DIN-Beladung mit Zusatzbeladung für Ölschäden. Die Ölschadensausrüstung ist aktuell in zwei Rollcontainern untergebracht.
Anekdoten:

Im rechten Staufach unter den Rolläden war das Unterbauholz verlastet. Wurde dieses im Einsatz oder in einer Übung hastig entnommen, ohne dass man sich die Anordnung der Hölzer einprägte, dauerte es oft bis zu einer Stunde, bis wieder alles seinen angestammten Platz gefunden hatte und die Klappe überhaupt geschlossen werden konnte.

 

RW 2 BeladungRW 2 BeladungRW 2 Beladung

 

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1977-1998: Mehrzweckfahrzeug MZF

Königsbrunn 11/3

Fahrzeugtyp Mehrzweckfahrzeug MZF
Funkrufname Florian Königsbrunn 11/3
Fahrgestell Volkswagen T2
Leistung: 50 PS
Gesamtgewicht: 2255 kg
Baujahr: 1972
Aufbau Eigenausbau
Besatzung bis 5 Mann
Einsatzzeit 1977 - 1998

 

Besonderheiten: Das Fahrzeug wurde 1977 von der Polizei gebraucht erworben und mit einem Rettungsspreizer mit Vorsatzschere (Hurst), Stromerzeuger und Beleuchtungsgerät ausgerüstet. 1988 wurde es durch den stärker motorisierten VW-Bus T2 (11/2) ersetzt.
Anekdoten:

Durch die gelben Kanister auf dem Dachträger bekam der VW-Bus am Ende den Spitznamen "Safaribus".

 

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1977-1992: Einsatzleitwagen ELW

Königsbrunn 10/1

Fahrzeugtyp Einsatzleitwagen ELW 10/1
Funkrufname Florian Königsbrunn 10/1
Fahrgestell Audi 80 S
Leistung: 75 PS
Gesamtgewicht: ca. 1000 kg
Baujahr: 1972
Aufbau Eigenausbau
Besatzung bis 5 Mann
Einsatzzeit 1977 - 1992

 

Besonderheiten: Material für kleine technische Hilfeleistungen (z.B. Türöffnungen)

 

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1972-2000: Drehleiter DLK 23/12

Königsbrunn 30/1

Fahrzeugtyp Drehleiter DLK 23/12
Funkrufname Florian Königsbrunn 30/1
Fahrgestell Mercedes Benz 1113 AF
Leistung: 130 PS
Gesamtgewicht: 11 t
Baujahr: 1972
Aufbau Metz
Besatzung bis 6 Mann (Staffel)
Einsatzzeit 1972 - 2000

 

Besonderheiten: Die bis zu einer Höhe von 30 m ausfahrbare Leiter diente zur Rettung von Menschen aus höheren Gebäuden. Ferner wurde sie zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung verwendet.
Die Drehleiter war die erste maschinell betriebene Leiter der Feuerwehr Königsbrunn.

 

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1968-2006: Tanklöschfahrzeug TLF 16/24

Königsbrunn 21/1

Fahrzeugtyp Tanklöschfahrzeug TLF 16/24
Funkrufname Florian Königsbrunn 21/2
Fahrgestell Magirus 125 D10
Leistung: 125 PS
Gesamtgewicht: 10 t
Baujahr: 1967
Aufbau Ziegler
Besatzung bis 6 Mann (Staffel)
Einsatzzeit 1968 - 2006

 

Besonderheiten: Das Fahrzeug hatte eine DIN-Beladung für den Einsatz im Katastrophenschutz. Dazu gehörte auch eine Wasserstrahlpumpe.
Nach seiner Dienstzeit ging dieses Fahrzeug in den Besitz der eigens dazu gegründeten Oldtimerfreunde Feuerwehr Königsbrunn e.V. über.

 

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1967-1991: Tanklöschfahrzeug TLF 16/24

Königsbrunn 21-1

Fahrzeugtyp Tanklöschfahrzeug TLF 16/24
Funkrufname Florian Königsbrunn 21/1
Fahrgestell Mercedes Benz 1113 AF
Leistung: 130 PS
Gesamtgewicht: 11 t
Baujahr: 1967
Aufbau Bachert
Besatzung bis 6 Mann (Staffel)
Einsatzzeit 1967 - 1991

 

Besonderheiten: Erstes Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Königsbrunn

 

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1960-1984: Löschgruppenfahrzeug LF 8

Königsbrunn 43-1

Fahrzeugtyp Löschgruppenfahrzeug LF 8
Funkrufname Florian Königsbrunn 43/1
Fahrgestell Opel Blitz
Leistung: 58 PS
Gesamtgewicht: 4200 kg
Baujahr: 1959
Aufbau Bachert
Besatzung bis 9 Mann (Gruppe)
Einsatzzeit 1960 - 1984

 

Besonderheiten: Das LF 8 wurde als unser erstes Fahrzeug in den Dienst der Feuerwehr gestellt und verrichtete bis 1984 zuverlässig seinen Dienst.
1994 wurde es in Eigenleistung restauriert und fährt nun als "Oldtimer" bei Feuerwehrfesten und anderen Veranstaltungen mit.
Die eingeschobene Tragkraftspritze wurde im Jahr 2012 repariert und ist nun wieder voll funktionsfähig.

Technische
Besonderheiten:
  • 6V Elektroanlage
  • Sechszylinder-Reihenottomotor
  • Lenkradschaltung

 

LF 8 VorbaupumpeLF 8 BeladungLF 8 BeladungLF 8 FahrersitzLF 8 Mannschaftsraum

 

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1918: Historische Spritze

Historische SpritzeDie historische Spritze mit einer Besatzung von 4 Mann wurde ab 1918 in Königsbrunn zur Brandbekämpfung eingesetzt. In den Anfangsjahren mussten beim Ausrücken zuerst zwei Pferde eingespannt werden. Erst später wurden diese durch motorisierte Zugfahrzeuge ersetzt. Bei größeren Einsätzen wurde das TLF aus Haunstetten mitalarmiert, das damals lange Zeit einzige motorisierte Fahrzeug im Landkreis Augsburg.
Die Spritze wurde durch die Muskelkraft von 2 bis 4 Mann betrieben und konnte durch die spezielle Pumpenkonstruktion und die mitgeführten Saugschläuche sogar aus offenen Gewässern ansaugen. War dies nicht möglich, musste der integrierte Wassertank mit Ledereimern wieder aufgefüllt werden. Augestattet mit Schläuchen aus Hanf und einem einfachen Strahlrohr konnte ein mehr oder weniger effektiver Löschangriff ausgeführt werden. Statt Blaulicht und Martinshorn war die Spritze mit Kerzen und Signalglocke ausgestattet.

Heute ist die Spritze bei uns im Foyer des Feuerwehrhauses ausgestellt.

 

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